Strategie zur Stärkung der Life Sciences-Rahmenbedingungen

Life Sciences-Strategie 2014 bis 2017: ein breiter Massnahmenfächer mit vier Schwerpunkten. Die neue Life Sciences-Strategie 2014 bis 2017 baut auf den Erfolgen der Strategie von 2011 – namentlich der Stärkung der klinischen Forschung - auf und setzt neue Akzente. Das Strategiepapier beinhaltet 14 Massnahmen, aufgeteilt auf folgende vier Schwerpunkte:

  1. Der Schwerpunkt „Forschung, Innovation und Unternehmertum“ umfasst unter anderem den operativen Aufbau des Schweizer Innovationsparks Region Nordwestschweiz in Allschwil und die bedarfsgerechte Erweiterung des Technologieparks Basel. Damit werden Forschungs- und Entwicklungskooperationen zwischen Unternehmen, Hochschulen und Spitälern sowie die Gründungsdynamik bei neuen Unternehmen gestärkt. Weiter erfolgt eine Analyse und Abbildung der vorhandenen Stärken und der Lücken in der Life Sciences-Wertschöpfungskette. Diese können mit zielgerichteten Ansiedlungen sowie einer aktiven Unternehmenspflege laufend gestärkt, bzw. ergänzt werden.
  2. Die Aussenwirkung der Life Sciences-Region wird erhöht, indem eine Plattform für die institutionalisierte Zusammenarbeit errichtet wird. Dadurch können die Fragmentierung der im Bereich der Life Sciences-Standortentwicklung tätigen Akteure gesenkt und Aktivitäten besser aufeinander abgestimmt werden. Der Auftritt nach aussen erfolgt mit einem gemeinsamen Internetauftritt (Eingangsportal) geschlossen und selbstbewusst, die Förderstrukturen im Life Sciences-Bereich werden verständlich und überschaubar.
  3. Zusätzlichen Handlungsbedarf lokalisiert die Strategie in den Bereichen der branchenspezifischen Regulierung. Der Life Sciences-Standort Basel steht in internationaler Konkurrenz, seine Attraktivität wird aber durch Regulierungen auf nationaler Ebene belastet. Da in der Schweiz weitere Life Sciences-Kantone von dieser Entwicklung betroffen sind, sollen der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen diesen Kantonen verbessert werden.
  4. Um in Zukunft der Nachfrage der Life Sciences-Industrie nach Fachleuten in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gerecht zu werden, soll die im Zweijahresrhythmus stattfindende Erlebnisschau tunBasel auch im Jahr 2016 gesichert werden.

Diese Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit sich die Region Basel mit den exzellenten Playern entlang der gesamten Life Sciences-Wertschöpfungskette weiterhin als eine der weltweit führenden Life Sciences-Regionen mit hoher Innovationskraft behaupten kann.

Umsetzung
Um die neue Strategie erfolgreich und gemeinsam mit weiteren Partnern umsetzen zu können, wird die neue Plattform für eine institutionalisierte Zusammenarbeit genutzt. Massnahmen werden entweder aus dem Budget dieser Plattform oder über separate Kredite finanziert.

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