ULI Switzerland Meeting Point Technologiepark Basel

Unter dem Titel „Der Technologiepark des 21. Jahrhunderts: Case Study Beispiele und Experten-diskussion“ lud ULI an diesem Abend zu einer spannenden Veranstaltung ein, bei der es in erster Linie um innovative Flächen im Allgemeinen und Laborflächen im Speziellen ging.

Nach einer Einführung seitens ULI eröffnete Regierungsrat Christoph Brutschin als Gastgeber im Technologiepark Basel die Veranstaltung. In seinem Referat zeigte er die Immobilienentwicklung in der Nordwestschweiz auf und erläuterte den Beitrag des Technologieparks Basel. Dabei wurde sehr deutlich, dass in Basel und der Region bereits heute eine grosse Nachfrage nach innovativen Flächen besteht. Der Kanton deckt mit seinem Angebot dort wo der Markt versagt, d.h. bei Jungunternehmen, einen gewissen Teil dieser Flächennachfrage. Gleichzeitig stimuliert er damit wieder neue Nachfrage und zwar nach grösseren Flächen. Es entstehen ein dynamischer Markt und eine spannende Ausgangslage für Investitionen in innovative Flächen und Immobilien.

Im Anschluss referierte Dr. Christian Garbe, Managing Director des Frankfurter Innovationszentrums (FIZ) über die Chancen von neuen Formen der Forschung im Technologiepark. Dabei wurden Chancen und Grenzen eines staatlich betriebenen Technologieparks aufgezeigt. Dieses zweite Beispiel eines Technologieparks ermöglichte einen interessanten und gewinnbringenden Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Praktiken.

Unter der übergeordneten Frage „Welche innovativen Flächen brauchen innovative Unternehmen“ diskutierten anschliessend die beiden Referenten gemeinsam mit den weiteren Panelisten Michael Bornhäusser, Managing Director, Mitinhaber und Leiter des Bereichs Equity, Products & Services Sallfort Privat Bank Basel und Prof. Dr. Joachim Seelig, Emeritierter Professor und bis 2009 Leiter des Biozentrums, Universität Basel. In einem angeregten Austausch wurde über den Standort Basel im Allgemeinen diskutiert und die wirtschaftliche Bedeutung des Technologieparks Basel erörtert. Daneben wurden die Fragen andiskutiert, welche weiteren Instrumente und Strukturen junge Unternehmen fördern und wie sich hier die privaten und öffentlichen Institutionen optimal ergänzen können.

Bei einem Apéro Riche im neu gestalteten Eingangsbereich des Technologieparks Basel konnten Diskussionen weitergeführt, erste Kontakte geknüpft und bestehende Kontakte vertieft werden.

Weitere Informationen zu ULI finden Sie unter: www.uli.org

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