Der erste BaselHack überzeugt mit funktionierenden Prototypen

Rund 70 Softwareentwickler, Technologieenthusiasten und Kreative fanden sich am Wochenende vom 28. Oktober in der FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) zum Basler Hackethon ein. Organisiert wurde der erste «BaselHack» vom gleichnamigen Verein, der Mitte 2017 gegründet wurde.

«Bei den digitalen Technologien hat sich die Region in den vergangenen Jahren stark entwickelt und es gibt hier eine lebendige Szene von Softwareentwicklern», sagt Präsidentin Stefani Gerber. So habe sich die Idee, in Basel einen Hackathon durchzuführen, geradezu aufgedrängt.

Mit dieser Idee standen die Gründer nicht allein da. Im Nu wuchs der Verein auf über 20 Mitglieder an. Das tatkräftige Organisationskomitee wurde von Baloise, Adobe, Bluesky und Actemium, FHNW sowie die Standortpartner Smart Regio Basel, dem Kanton Basel-Landschaft und BaselArea.swiss als Sponsoren unterstützt.

Auf grosses Interesse stiess der BaselHack auch in der Software Community. Die rund 70 Teilnehmenden formierten sich schliesslich zu elf Teams, die während 30 Stunden ihre Projektideen zu vorführbaren Prototypen vorantrieben.

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Gewinnerprojekt: „Group Clockchain“

Diese Anwendung ist vergleichbar mit einer Zeitbank. Wer seine Zeit zur Verfügung stellt, um eine Arbeit für einen Mitbürger oder eine Mitbürgerin zu übernehmen, bekommt diese gutgeschrieben und kann sie später wieder einlösen, um selbst eine Arbeit erledigen zu lassen. Diese Transaktionen werden mittels Blockchain umgesetzt.

Zweiter Rang: „Group Smart Contacts“

Die Anwendung aktualisiert automatisch die Kontakte im Smartphone.

Dritter Rang: „My side effect“

Die Applikation unterstützt Patienten und Ärzte dabei, die Wirkung von Medikamenten in Bezug auf deren Nebeneffekte zu optimieren.

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