Branchenprogramm Finanzwirtschaft

Stiftung Finanzplatz Basel

Die Stiftung Finanzplatz Basel fördert Projekte zur Stärkung des Finanzplatzes Basel und unterstützt Ausbildung und Forschung im Finanz- und Bankenbereich.

Die Stiftung ist 1997 im Zusammenhang mit der Liquidation der Börsenkammer von Basel-Stadt errichtet worden. Sie bezweckt die Förderung des Finanz- und Wirtschaftsraums Basel. Im Stiftungsrat nehmen Vertreter der Basler Finanz- und Versicherungsbranche, der Industrie sowie des Bildungswesens Einsitz. Präsident des Stiftungsrates ist Regierungsrat Christoph Brutschin.

Die Stiftung fördert durch die Unterstützung unterschiedlichster Projekte und Initiativen den Finanzplatz und den Wirtschaftsraum Basel. Vorhaben, die eine Unterstützung durch die Stiftung suchen, müssen grundsätzlich diesem Stiftungszweck dienen. Die Möglichkeiten, wie dies geschehen kann, sind vielfältig.

In der Vergangenheit wurden beispielsweise Veranstaltungen, Kongresse, eine Assistenzprofessur an der Universität Basel und Projekte im Zusammenhang mit der Start-up Förderung unterstützt.

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Zürich meets Basel

Blockchain, Bitcoin & Co: Chancen und Herausforderungen.

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15. Juni 2017, Radisson Blu Hotel, 16 Uhr

Rund 150 Gäste folgten der Einladung der Volkswirtschaftsdirektionen von Basel-Stadt und Zürich zum Austausch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zürich meets Basel“. Im Zentrum stand der technologische Wandel in der Finanzbranche. Die neuen Technologien wie die Blockchain haben das Potenzial, bestehende Verfahren und Prozesse - insbesondere im Finanzbereich – effizienter zu machen, aber auch neue Geschäftsfelder zu ermöglichen.

Zu Beginn des Anlasses betonte die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh, dass die Entwicklungen rund um Thema Blockchain nicht nur bei der Wirtschaft und den Aufsichtsbehörden auf Interesse stossen, sondern auch vom Regierungsrat des Kantons Zürich wegen der grossen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Finanzwirtschaft aufmerksam verfolgt werden.

In seinem Vortrag gab Prof. Dr. Aleksander Berentsen von der Universität Basel einen Einblick in die Welt der Kryptowährungen und die Funktionsweise der Blockchain. Anschliessend beleuchtete Sébastien Kraenzlin von der Schweizerischen Nationalbank SNB die verschiedenen Fintech-Dimensionen und inwiefern die Wertschöpfungskette der Finanzdienstleister von den Entwicklungen im Fintech-Bereich potenziell tangiert sein könnte. Grace Sone vom Financial Stability Board FSB informierte über die Arbeit des FSB zu den Innovationen im Bereich der Finanztechnologie.

Im Anschluss an die Referate diskutierte das bunt gemischte Panel bestehend aus Martin Blessing von der UBS Switzerland, Noël Bieri von der Finanzmarktaufsicht FINMA, Sébastien Kraenzlin und den beiden Blockchain-Startup-Vertretern Richard Olsen von der Firma Lykke sowie Kevin Schellinger von der Firma Oyoba, über die vielfältigen Chancen aber auch Hürden dieser neuen Technologie. Folgende Fragen wurden unter anderem im Rahmen der Podiumsdiskussion diskutiert:

  • Wie stark wird die Blockchain Technologie die Finanzbranche verändern?
  • Wie erleben die anwesenden Fintech-Startups die neuen Möglichkeiten?
  • Wie gehen traditionelle Banken mit den neuen Entwicklungen in der Finanztechnologie um?
  • Wie soll man Fintechs regulieren?
  • Wie attraktiv sind die Bedingungen für Fintechs in der Schweiz?

Die Startup-Vertreter riefen die Anwesenden dazu auf, die Technologie selber zu nutzen oder „im Kleinen“ zu testen und äusserten den Wunsch nach einer innovationsfreundlichen Regulierung.

Der basel-städtische Regierungsrat Christoph Brutschin betonte in seinem Schlusswort, dass der technologische Wandel nicht nur die Finanzwirtschaft, sondern auch viele weitere Branchen, wie die beispielsweise in Basel bedeutende Life Sciences, betreffen wird. Die Rahmenbedingungen für junge, innovative Unternehmen müssen optimal ausgestaltet werden, denn diese sind die „Beschäftigung von morgen“.

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