Arbeitsmarkt

Bevölkerung, Wachstum, Wertschöpfung, Branchenstruktur und Arbeitsplätze. Hier finden Sie die wichtigsten gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen und Grafiken zum Wirtschaftsstandort Basel.

Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

  2010 2016 2017 Δ 16-17
Beschäftigte 180'944 191'399 193'697 1.0 %
Arbeitslosenquote 4.2 % 3.9 % 3.8 % ...
Grenzgänger 31'279 35'675 35'857 0.5 %
Grenzgänger Anteil DE 46.2 % 47.8 % 47.7 % ...
Grenzgänger Anteil FR 53.4 % 51.3 % 51.3 % ...

Quelle: BAK Economics (Beschäftigte), Statistisches Amt Basel-Stadt (Arbeitslosenquote) und Bundesamt für Statistik (BFS) (Grenzgänger).

Branchenstruktur: Beschäftigte

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Fachkräftemangel

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Erläuterung: Zur Region Basel zählen die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn. Berufe sind auf Basis der internationalen Berufsnomenklatur ISCO-08 (International Standard Classification of Occupations) der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) definiert und werden auf Ebene der Berufsuntergruppen betrachtet (ISCO-08 3-Steller, hier als „Berufe“ bezeichnet). Berufsbezeichnungen sind Abkürzungen, in Klammern ist jeweils der zugehörige ISCO-08-Code notiert. Aufgrund der Darstellungsform und der besseren Lesbarkeit wurde in den Grafik auf die Nennung der weiblichen Berufsbezeichnungen verzichtet. Verwendet werden geschlechtsneutrale und männliche Bezeichnungen. Die weibliche Form ist explizit mit eingeschlossen.

Der Fachkräftemangelindikator quantifiziert die Intensität des Fachkräftemangels für verschiedene Berufe und ermöglicht damit eine Einschätzung, in welchen Berufen der Mangel an Fachkräften besonders intensiv ist. Der Indikator basiert auf den vier Variablen „Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung“, „Verhältnis offene Stellen zu Stellensuchenden“, „Dauer der Stellenausschreibung“ sowie „Dauer der Stellensuche“. Die obenstehende Grafik zeigt die Intensität des Fachkräftemangels im Jahr 2017 für die 15 Berufe mit dem intensivsten und geringsten Fachkräftemangel in der Region Basel. Ein relativ intensiver Mangel an Fachkräften ist in Berufen zu erkennen, die zum sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) oder zu den Gesundheitsberufen zählen. Im Vergleich mit den anderen Berufen war der Mangel an Ärztinnen und Ärzten am stärksten. Das bedeutet jedoch nicht, dass absolut am meisten Ärztinnen und Ärzte gefehlt haben. Denn Aussagen zum absoluten Ausmass des Mangels sind mit dem Indikator nicht möglich.

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Erläuterung: Die zur obigen Grafik erwähnten Erläuterungen gelten analog. Die Spannbreite der Arbeitslosenquote (gemäss SECO) wurde mit Hochrechnungen der Anzahl Erwerbspersonen der Jahre 2012 bis 2016 und der Anzahl registrierten Arbeitslosen berechnet. Berufe mit einem Variationskoeffizient (Kennzahlt zur Genauigkeit einer Schätzung) über 10% werden nicht abgebildet.

Bei der Betrachtung der  Arbeitslosenquote nach Berufen kann festgehalten werden, dass es auf dem Arbeitsmarkt der Region Basel keinen Mismatch in den Berufen mit intensivstem Fachkräftemangel zu geben scheint. So lag die regionale Arbeitslosenquote im Jahr 2017 in den meisten dieser Berufe bei unterdurch­schnittlichen Werten. Nur bei Elektroinstallateurinnen und Elektroinstallateuren sowie -mechanikerinnen und -mechanikern (741) erreichte die Arbeitslosen­quote einen Wert leicht über dem Durchschnitt von 3.1%. Bei den Berufen mit geringstem Fachkräftemangel lag die Arbeitslosenquote hingegen bei vielen Berufen über dem Durchschnitt.

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Bevölkerung

  2010 2016 2017 Δ 16-17
Bevölkerung 190'799 198'206 198'988  0.4 %
Ausländeranteil 32.8 % 35.7 % 36.0 % ...
Jugendquotient 25.8 % 26.0 % 26.3 % ...
Altersquotient  31.8 % 30.7 % 30.6 % ...
Wanderungssaldo 3'405 3'287 2'812 -14.5 %

Erläuterungen: Der Jugendquotient ergibt sich aus dem quantitativen Verhältnis zwischen den 0- bis 19-Jährigen und den 20- bis 64-Jährigen.

Der Altersquotient ergibt sich aus dem quantitativen Verhältnis zwischen den über 64-Jährigen und den 20- bis 64-Jährigen.

Quelle: Statistisches Amt Basel-Stadt.

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